Bolzplatztore richtig aufstellen
Gießener Zeitung vom 13. August 2025
Von Ulrich Sann

Bettina Jost (Bilmitte), stellvertretende Ortsvorsteherin und Stadtverordnete hatte die Begleitung und Information der Gäste beim Rundgang durch Hausen übernommen
Pohlheim – Am Dienstag, den 5. August trafen sich die FREIE WÄHLER zum Stadtteilrundgang mit Bürgern aus Hausen auf dem Parkplatz des Bürgerhauses. Dort begrüßte Bettina Jost (stellvertretene Ortsvorsteherin und Stadtverordnete) die zahlreichen erschienen Interessierte und erläuterte den geplanten Rundgang durch den Ort.
Zunächst ging es an den Hintereingang des Bürgerhauses, hier wurde kürzlich das Geländer für den Behindertenaufgang installiert. Die neben dem Bürgerhaus stehende Doppelgarage war das nächste Thema das angesprochen wurde. Es ist der Stadt bereits bekannt, dass die Mädchenschaft eine Lagerungsmöglichkeit sucht. Der Ortsbeirat hat der Stadt bereits vor einiger Zeit, aufgrund deren Aufforderung, einen Vorschlag unterbreitet, dass eine Doppelgarage dem Verein zur Verfügung gestellt werden kann. Leider muss die Mädchenschaft noch immer auf die Umsetzung zur Nutzung warten. Während des Gespräches kam von Bürgerseite auf, dass auch die evangelische Kirchengemeinde für einen bestimmten Zeitraum eine Unterstellmöglichkeit für Mobiliar sucht, hier gilt es nun zu klären, wo dies möglich ist.

Zusammengekettete Tore stehen auf dem Bolplatz für den Spielbetrieb nicht zur Verfügung
Erstaunt mussten alle Teilnehmenden feststellen, dass auf dem Bolzplatz zwar Tore stehen, diese aber gar nicht bespielbar sind. Aus der Runde ging klar hervor, dass die Kinder und Jugendlichen gerne dort spielen würden. Daher sollten die Tore möglichst zeitnah seitens der Stadt so aufgestellt werden, dass dies möglich ist. Eine Information in den Pohlheimer Nachrichten, in den sozialen Kanälen und/oder auf der Webseite der Stadt sei wünschenswert.

Die Boulebahn in Hausen
Der nächste Punkt des Rundgangs waren Pavillon und Bouleplatz unter der Jahneiche. Hier kommt es leider immer wieder zu Vandalismus, was sehr schade ist, denn der einst neu errichtete Pavillon lädt leider nicht mehr zu viel Gemütlichkeit ein. Es ist schön, dass es einen solchen Ort gibt, wo sich Bürger jeden Alters aufhalten können, aber er sollte auch von allen pfleglich behandelt werden. Ein kleiner Schwank aus früheren Zeiten wurde auch erzählt, so wurde dort unter der Jahneiche früher Handball gespielt.
Die Gemeindehalle war der nächste Haltepunkt auf der Tour. Hier wurde der derzeitige Zustand der Halle angesehen, da für das Objekt ein Betrag zur äußeren Sanierung im Haushalt vorgesehen ist. Jeder der Teilnehmenden erfreute sich am danebenstehenden Bücherschrank und machte einen erstaunten Blick auf das dortige Angebot. Auch hier wurde aus früheren Zeiten erzählt, denn man kann heute noch die Betonpfeiler sehen, auf der damals die Maschine stand, mit der Steine gebrochen wurden.
Auch das Neubaugebiet durfte nicht fehlen. Jeder machte sich hier ein Bild über den aktuellen Stand und fragte sich insgeheim, wann es hier wohl weitergehen wird. Mit Fragezeichen im Kopf ging es weiter mit dem Rundgang Richtung Spielplatz Danzigerstraße Ecke Parkstraße, wo man feststellen musste, dass durch den vielen Regen der Sand bzw. der Splitt vom Weg auf den Bürgersteig gespült wird. Eine ähnliche Situation, die leider eine altbekannte ist, fand man dann beim Kindergarten vor. Seit Jahren gibt es hier das Problem, dass der Sand vom Außenspielgelände bei Regen auf den Bürgersteig gespült wird. Nach der Neugestaltung des Außenbereiches hat man leider nicht aus den alten Fehlern gelernt, sondern es noch schlimmer gemacht. So ist der Bereich, aus dem der Sand auf den Bürgersteig bei Regen gespült wird, wesentlich größer sowie auch die Menge an Sand ist mehr geworden. Diese Problematik ist bekannt, aber leider wurde hier bisher nichts getan.
Zum Abschluss ging es dann in die Gaststätte „Zum Loukas“, in der man noch über die anstehenden Themen im Haushalt, wie zum Beispiel Friedhof, Bürgerhaus und auch Sportplatz unterhielt.
Aus den Reihen der Bürger kam der Wunsch auf, dass ein solcher Rundgang immer mal wieder angeboten werden sollte, da man sich so von beiden Seiten her austauschen kann. Und das Schöne daran, jüngere Bürger oder gar Neubürger können hierbei noch so einiges von den älteren Bürgern mitnehmen, was sich früher so alles im Ort ereignet hat.